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Ein guter Wein hat Charakter.
 

Man versteht darunter jene unverwechselbaren Merkmale, die vom Anbaugebiet, dem Klima, dem Boden, der Rebsorte und dem Winzer, sowie weiteren äußeren Einflüssen stammen und dem Wein eine spezifische Note verleihen.


Wein lässt sich in verschiedene Hauptbestandteile gliedern, welche degustativ beschreibbare Sinnesreize auslösen. Die Aromatik wird durch den Geruchssinn wahrgenommen. Grundsätzlich können im Gaumen Süße-, Säure- und Gerbstoffwirkungen unterschieden werden.


Die Süßewirkung entsteht durch den Restzucker und Alkohol im Wein. Diese beiden Substanzen verleihen dem Wein Weichheit und Fülle.


Die Säurewahrnehmung ist Folge der im Wein vorhandenen Säuren, welche dem Wein Struktur und Saftigkeit verleihen. Die im Wein erwünschte Weinsäure stammt aus der Frucht, der Traubenbeere.
Die Gerbstoffempfindung ist eine geschmackliche Reaktion der Mundschleimhäute auf die gerbende Wirkung der Tannine im Wein. Diese werden aus den Traubenkernen und der Beerenhaut extrahiert und verleihen dem Wein unter anderem Haltbarkeit. Darüber hinaus wirken sie trocknend und herb, weil sie sich mit den Eiweißstoffen des Speichels verbinden und den Speichelfluss beeinträchtigen.


Für Interessierte


Entdeckungsreise Weinprobe – eine kleine Anleitung, damit Sie unsere Weine noch besser genießen können: Weinprobe zu Hause, mit Freunden genießen – aber was sollten Sie beachten, damit es zu einem wahrem Hochgenuss wird ?

 

Wenig Aufwand, viel Genuss


Trinktemperatur – perfekt Genießen
 

Wir empfehlen für eine Weinprobe:
 

Sie brauchen natürlich die Weine – wo Sie bei uns an der richtigen Adresse sind und sollten für die optimale Temperatur sorgen: Weißwein im Kühlschrank auf 7 bis 10 Grad Celsius kühlen, Rotwein am besten bei 16-18 Grad Celsius anbieten.


Allgemein wird der Temperatur von Weinen zu wenig Beachtung geschenkt. Das ist schade für Sie und unsere Weine, denn nur wenn eine korrekte Temperierung vorgenommen wurde können unsere Weine ihr reichhaltiges Bukett entfalten.


Zur Weinprobe selbst werden Brötchen oder Brot und ein Schluck frisches Wasser gereicht. Ein Bissen zwischen den probierten Weinen neutralisiert den Geschmack. Hinterher darf dann ein herzhafter Imbiss folgen, zu dem man die zuvor verkosteten Weine genießt.


Auf ins Vergnügen


Gehaltvolle Rotweine sollte man wesentlich früher öffnen, damit sich unter dem Lufteinfluss die Aromen voll entfalten können.


Die Wahl des Glases
 

Es gilt folgendes zu beachten. Das Glas sollte zur vollen Entfaltung des Buketts einen tulpenförmigen Kelch haben – dabei sind die Kelche für Weißweine kleiner als für Rotweine.


Mit allen Sinnen genießen


Zunächst gilt es, Klarheit und Farbe des Weins zu betrachten. Beide geben Aufschluss über den Zustand und die Reife des Weins. Je reifer beispielsweise ein Weißwein ist, umso goldener schimmert er, bis hin zum dunklen Bernstein.


Doch nicht nur das Auge wird durch das Schwenken auf den Genuss vorbereitet. Auch der Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Was dabei hilft, ist der Vergleich mit vertrauten Düften. Erinnert der Wein an Früchte wie Äpfel, Beeren oder Pfirsiche? Hat er einen Hauch von Frühlingsblumen oder frischen, grünen Feldern? Duftet er leicht nach Holz oder etwa wie Vanille?

 

Der Geschmack eines Weines entfaltet sich an unterschiedlichen Stellen im Mund. Was dem Wein und auch den Geschmacksknospen hilft, ist zunächst einmal Luft. Das erklärt, warum manche Weingenießer den Wein schlurfen oder ein wenig Luft durch den Wein nachziehen und den Wein über die Zunge rollen lassen. Denn nur so lassen sich alle Geschmacks- und Aromanuancen wahrnehmen.


Damit Sie das Geschmacksfeuerwerk vollständig wahrnehmen können, …


… empfehlen wir das zu etwa einem Drittel gefüllte Glas zuerst ohne Umschwenken vorsichtig zur Nase zu führen. Nun können Sie die leichtflüchtigen Aromastoffe erfassen. Anschließend schwenken Sie den Wein im Glas, um ihn zu durchlüften, damit Sie Aufschluss über die weniger flüchtigen Aromen erhalten. Vergessen Sie zudem nicht nach dem Genuss unserer Weine die Aromen, welche sich im leeren Glas befinden einzuatmen, denn diese geben Aufschluss über wichtige Komponenten wie beispielsweise einer Reifung im Holzfass.


Die Zunge ist unser wichtigstes Geschmacksorgan. Sie reagiert unterschiedlich stark auf einzelne Geschmacksträger. Im Wein spielen verschiedene Komponenten zusammen, daher wird das Geschmacksbild durch synergiebetonte (Säure / Tannin), überdeckende (Süße / Säure) oder kontrastbetonte (salzig / süß) Wechselwirkungen beeinflusst.


Sollten Sie das eine oder andere mal einen Geruch oder Geschmack nicht identifizieren könne, genießen Sie einfach weiter und lassen Sie sich faszinieren und verwöhnen, denn das wird Ihnen mit unseren Weinen gelingen – versprochen.

 

Geschmacksrichtungen bei Wein


Man unterscheidet beim Wein vier Geschmacksrichtungen.


Trocken ist die Bezeichnung für Weine, die fast ganz oder völlig durchgegoren sind, das heißt für Weine mit einem Restzuckergehalt bis höchstens 9 g/l.


Halbtrockene Weine dürfen einen Restzuckergehalt bis 18g/l aufweisen.


Liebliche Weine weisen einen Restzuckergehalt von höchstens 45 g/l auf.


Die Angabe süß ist ab 45 g/l zulässig.


Erleben Sie, dass unsere Weine eine unglaubliche Fülle von Aromen bereithalten. Das macht die Degustation unserer Weine so erlebenswert.

 

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